Spaniens offizielle Tourismusinformationen erklären, dass der Service im Preis enthalten und Trinkgeld nicht verpflichtend ist. In Bars, Restaurants, Hotels und Taxis bleibt ein kleines Trinkgeld dennoch üblich; seine Höhe richtet sich nach Rechnung und Servicequalität.
Erst prüfen, dann mit Trinkgeld Danke sagen
Der Preis auf der Karte muss der echte Preis sein
Nach spanischem Verbraucherrecht müssen Preise Steuern und Zusatzkosten enthalten. Unterschiede zwischen Bar, Tisch im Innenraum und Terrasse müssen vor der Bestellung klar erkennbar sein – nicht erst nach dem letzten Gang.
Brot- und Gedeckkosten müssen vorher angekündigt sein
Pan, cubierto und ähnliche Posten dürfen nur berechnet werden, wenn ihr Preis auf der Speisekarte oder einem sichtbaren Hinweis steht. Dass ein Teller ungefragt auf den Tisch kommt, macht einen nicht angekündigten Preis nicht zulässig.
Im Restaurant passt eher ein Extra als am Tresen
Auch der Tagespreis muss vorab feststehen
Bei einem Gericht mit dem Hinweis „según mercado“ oder außerhalb der Karte muss vor der Bestellung entweder der Preis oder eine klare Berechnung nach Gewicht feststehen. Fragen Sie vorher, statt den Tagespreis erst auf der Rechnung zu entdecken.
Leitungswasser darf nicht als Flaschenwasser berechnet werden
Restaurants müssen auch dann kostenloses Leitungswasser anbieten können, wenn sie Flaschenwasser verkaufen. Fragen Sie ausdrücklich nach agua del grifo, wenn Sie Leitungswasser möchten.
